FUNKTIONSRÄUME
Offene Arbeit in Funktionsräumen orientiert sich an den Kindern, an ihren Rechten, Entwicklungsbedürfnissen und Bildungsansprüchen. Verlässliche Beziehungen sind die Grundlage dieser Pädagogik.

Aus diesem Grund ergeben sich für uns folgende Ziele: 
Dem Kind wird durch die offene Arbeit die Möglichkeit gegeben, Beziehungen zu erleben, von Kind  zu Erwachsenen, zu anderen Kindern und nach seiner Wahl und Entscheidung (Wahl des Raumes)
Das Kind hat im Kindergartenalltag die Möglichkeit, sich nach seinen individuellen Bedürfnissen den Raum und die Personen frei auszuwählen.
Durch die Öffnung der Räume und die übergreifenden Angebote wird dem einzelnen Kind die Grundlage geschaffen, mit anderen Kindern neue Kontakte zu knüpfen und in soziale Beziehungen zu treten.
Räume sind Erzieher. Der einzelne Raum muss dem Kind Sicherheit, Verlässlichkeit und Geborgenheit bieten. Die Räume sind so gestaltet, dass sie aus der Perspektive des Kindes erforschbar sind. Nur so wird es eine ganzheitliche Förderung und kindgerechte Lernerfahrung erleben. Ein Kind erwirbt sein Können und Wissen allein aus den konkreten Erfahrungen, die es selbst im Alltag macht.
Um den Kindern Sicherheit und Orientierung in der offenen Arbeit zu geben, sind klare Strukturen notwendig. Dies wird erkennbar durch einen geregelten Tagesablauf, durch Orientierungshilfen und die Ordnung der Materialien.
Die Aufgabe der Erzieherin ist es, die Kinder in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen zu beobachten und diese zu dokumentieren. Durch die Beobachtungen aller Mitarbeiterinnen erhält die Bezugserzieherin ein differenziertes Bild über die Stärken und Schwächen des Kindes. Dementsprechend kann sie das Kind auf seinem weiteren Weg begleiten, fördern und unterstützen.
Unsere Funktionsräume stellen sich vor: